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Meinen Standmixer gebe ich nicht mehr her

Einen Standmixer in der Küche zu haben, bringt viel Abwechslung in den Speiseplan und kann zudem auch noch einiges an Platz sparen.
Denn der Standmixer vereint gleich mehrere Küchengeräte in einem. Er ist:

  • Smoothie Maker
  • Entsafter
  • Ice Crusher
  • Stabmixer


Ob Suppe oder Smoothie, der Standmixer ist ein Rundum-Alleskönner, der nur noch ein Gerät nötig macht, um verschiedene Zwecke zu erfüllen. Mit einem Standmixer lassen sich u.a. Dipps, Cocktails, Milchshakes, Suppen oder Saucen zubereiten.

Was macht einen Standmixer aus?

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Standmixer gibt es in den verschiedensten Preisklassen. Die Königsklasse bilden hierbei die Hochleistungsmixer, die sich für anspruchsvolle Hobbyköche empfehlen, die ihr Gerät möglichst häufig nutzen wollen. Vom Prinzip her sind die Mixer jedoch gleich aufgebaut. Es gibt stets einen Motorblock, auf dem ein Mixbecher sitzt. In dem Mixbecher sind die Messer vorhanden, mit denen die Zutaten durch Rotation zerkleinert werden. Diese werden bei starken Modellen auch problemlos mit Eiswürfeln, Nüssen oder gefrorenem Obst fertig.

Daher ist auch die Leistung ein wichtiges Kriterium. Kraft muss der Standmixer haben, damit sein volles Potential auch ausgeschöpft werden kann. Mindestens 400 Watt sollten es schon sein, besser sind jedoch 800 Watt. Auch die Umdrehungszahl kann Aufschluss darüber geben, was man von seinem Standmixer in der Praxis erwarten kann. Über 20.000 Umdrehungen die Minute sind hier keine Seltenheit.

Wie groß soll der Mixbehälter sein?

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Ebenfalls als Kaufkriterium nicht zu unterschätzen, ist die Größe des Mixbehälters. Hier sollte man sich überlegen, ob man nur für sich alleine mixen will, oder ob gleich mehrere Portionen für die ganze Familie zubereitet werden sollen. Dementsprechend sollte das Fassungsvermögen des Behälters gewählt werden. Hier sind bis zu 2 Liter möglich, ohne dass immer wieder von Neuem mit dem Einfüllen und Zubereiten begonnen werden muss. Auch das Material des Mixbehälters ist wichtig.

Werden heiße Speisen zubereitet, muss das Material die Temperaturen aushalten können, etwa wie es bei Glas der Fall ist. Schaut man sich im Bereich der Hochleistungsmixer um fällt auf, dass hier vornehmlich Plastik zum Einsatz kommt. Dies liegt daran, dass bei diesen Modellen eine hohe Kraft zum Tragen kommt während des Mixens. Glas würde in diesem Fall ein zu hohes Risiko darstellen.

Sicherheitsaspekte und zusätzliche Extras für den Standmixer

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Das Thema Sicherheit spielt beim Mixen eine wichtige Rolle, schließlich kommen hier scharfe Edelstahlmesser zum Einsatz, die sich zum Teil mit bis zu 37.000 Umdrehungen die Minute in Bewegung setzen. Das Gerät sollte daher in jedem Fall einen sicheren Stand haben, nichts darf hier wackeln. Saugfüße können dabei helfen, dass der Standmixer während des Betriebs an seinem Platz bleibt. Hat das Modell keine Saugfüße, kann auch eine rutschfeste Unterlage behilflich sein. Das Gerät sollte zudem so konzipiert sein, dass es sich nur in Betrieb nehmen lässt, wenn der Deckel richtig verschlossen ist.

Als sinnvolles Extra empfiehlt sich ein Stopfer. Werden über die Öffnung im Deckel während des Mixens neue Zutaten nachgefüllt, können diese mit dem Stopfer nach unten gedrückt werden, wo sie von den Messern zerkleinert werden. Manchmal setzt sich auch Mixgut an den Innenwänden des Behälters ab. Mit einem Stopfer kann dies leicht gelöst und ebenfalls nach unten geschoben werden.
Es gibt zudem Standmixer, die mit mehreren Aufsätzen kommen, bzw. für die verschiedene Behälter hinzugekauft werden können. Interessant könnte hier zum Beispiel ein kleinerer To-Go Behälter sein, mit dem sich beispielsweise die zubereiteten Smoothies direkt mit ins Büro nehmen lassen.

Die Handhabung des Geräts erleichtert man sich zudem mit Modellen, deren Einzelteile für die Spülmaschine geeignet sind. Eine leichte Reinigung sollte nicht unterschätzt werden, vor allem dann nicht, wenn das Gerät regelmäßig im Einsatz ist. Es ist wichtig, dass sich das Gerät zerlegen lässt und man so die Klingen auch von unten erreicht. Nur so ist eine insgesamt hygienische Reinigung möglich.

Muss es ein Hochleistungsmixer sein?


Wie bereits erwähnt, muss die Wahl des Mixers von den eigenen Ansprüchen abhängig gemacht werden. Nicht immer muss es ein Hochleistungsmixer sein. Als diesen bezeichnet man Geräte, die mindestens 25.000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Sinnvoll ist dies vor allem dann, wenn man Wert auf das Zubereiten von grünen Smoothies legt. Denn durch die hohe Umdrehungszahl können auch die Zellulosewände von Pflanzen aufgebrochen werden. Niemand möchte einen grünen Smoothie genießen, in dem noch Faserreste und unzerkleinerte Pflanzenteile zu finden sind. Je stärker der Standmixer, umso schneller ist der Mixvorgang auch beendet. Eine längere Nutzungsdauer bedeutet nämlich auch immer, dass das Gerät heiß wird, was dem grünen Mixgut wertvolle Vitalstoffe entzieht.

Standmixer oder Stabmixer?

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Sowohl für Stand- als auch Stabmixer lassen sich Vorteile anführen. Bei einem Stabmixer lassen sich die Zutaten direkt im Topf zerkleinern. Ein Umfüllen ist hier also nicht erforderlich. Dafür jedoch ist ein Standmixer schneller und ermöglicht somit besonders zeitnahe Ergebnisse. Zudem muss ein Stabmixer stets festgehalten und mit der Hand geführt werden. Das Arbeiten mit dem Standmixer ist daher durchaus komfortabler.

Die Pulsfunktion

Hochwertige Modelle besitzen eine sogenannte Pulstaste. Mit dieser lässt sich die Power des Standmixers kurzzeitig nochmals steigern. Die Pulsfunktion wird immer nur kurz, für wenige Sekunden genutzt. Dadurch soll einem Überhitzen des Motors vorgebeugt werden.